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Forstbetriebsgemeinschaft Bergwinkel 

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Forstbetriebsgemeinschaft Exkursion führte in den
Wald der Stiftung Julius Spital Würzburg

 

Die Exkursion der Forstbetriebsgemeinschaft „Bergwinkel“ führte die Teilnehmer in den Wald der Stiftung Juliusspital zwischen Burgsinn und Gräfendorf. Unweit des Wanderparkplatzes „Hermannseiche“ traf man dort auf den Betriebsleiter des Juliusspitalwalds Matthias Wallrapp. Zunächst erhielten die Exkursionsteilnehmer eine Einführung über die Stiftung und besonders über den Stiftungswald, der eine Fläche von nahezu 3.400 ha umfasst. Der Laubholzanteil beträgt im Juliusspitalwald 70 %. Erstaunt von dem wunderschönen Mischwald und der umgebenden Naturverjüngung kam man gleich auf die Hauptfrage: Wie erfolgt eine erfolgreiche natürliche Verjüngung von Eiche, Buche und Bergahorn, aber auch von Tanne und Douglasien ohne kilometerlange Zäune? „Rot-, Reh- und Schwarzwild sind in den Wäldern des Juliusspitals in angepassten Dichten vorhanden. Allerdings bestimmen sie nicht das waldbauliche Handeln“, sagte Matthias Wallrapp. Weiter: „Durch die jagdliche Eigenbewirtschaftung ist die Jagd bei uns auf den Waldbau abgestimmt“. Der Einführung folgte eine rd. zweistündige Rundwanderung durch einen Teil des Juliusspitalwaldes. Dabei wurde den Exkursionsteilnehmern gezeigt, wie die natürliche Verjüngung gelingt, auch ohne kostenintensiven Zaunschutz. Besonders wurden die Erfolge bei der Douglasie als auch der Küstentanne hervorgehoben, die sich positiv am Standort entwickeln. Probleme mit der Douglasie sieht man im Wald des Juiliusspitals nicht, da die Douglasie nicht nur hier schon über Jahrhunderte beheimatet ist und sich auf den hiesigen Böden sehr gut entwickelt und den Auswirkungen Klimawandels trotzt. Auf die gestellte Frage, weshalb man im Juliusspitalwald keine extremen Schäden des Einsatzes von Harvestern und Rückezügen erkennen kann, kam eine plausible Antwort: „In den Verträgen ist festgehalten, dass die Arbeiten der Holzerntemaschinen keine negativen Spuren hinterlassen dürfen. Und wer sich nicht an die Vereinbarungen in den Verträgen hält, der bekommt keine Folgeaufträge mehr. Der billigste Anbieter ist nicht immer der Beste.“ erklärte Betriebsleiter Matthias Wallrapp. Am Ende der höchst interessanten Exkursion danke der Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft „Bergwinkel“ Walter Strauch Herrn Matthias Wallrapp mit einem hochprozentigen Präsent und einer Einladung in den Erlebnispark Steinau.

Nach einer Mittagsrast in der Gaststätte „Zum goldenen Kreuz“ in Untererthal bei Hammelburg brachte der Nachmittag eine Besichtigung des Weinkellers des Weingutes Juliusspitals in Würzburg. Geführt von Winzermeister Johannes Schmitt konnten die Fahrtteilnehmer nicht nur den historischen Holzfasskeller, sondern auch den modern gestalteten Stahltankkeller, die Abfüllanlagen und den Weinversand besichtigen. Begleitend zur Führung durch Deutschlands zweitgrößtes Weingut war die Weinverkostung dreier der wohlschmeckenden Weine des Juliusspital Weingutes.

Mit dem schon traditionellen Abschluss beim „Froschwirt“ in Neuhof-Dorfborn endete eine hochinteressante Informationsfahrt, bei schönstem Spätsommerwetter und guter Laune aller Fahrtteilnehmer.

 

Steinau an der Straße, 03.10.2016

gez. Walter Strauch (Vorsitzender)

Gruppenfoto nach Abschluss der Exkursion
(re: Forstbetriebsleiter Matthias Wallrapp; li: Vorsitzender Walter Strauch

Merkblatt Waldbrandversicherung
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