Herzlich willkommen!

Forstbetriebsgemeinschaft Bergwinkel 

Schön, euch zu sehen. Ich bin Walter Strauch. Schaut euch ruhig bei mir um und lernt mich kennen. 
Damit ich weiß, wer mich hier besucht, könnt ihr mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular senden.

 

 

Forstbetriebsgemeinschaft „Bergwinkel“ und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gemeinsam zur Demonstration in Mainz

Bild: Franz Prinz zu Salm-Salm spricht zu den Demonstrationsteilnehmern.
Unten im Bild Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin (2. v. li.) 

Forstbetriebsgemeinschaft „Bergwinkel“ und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gemeinsam zur Demonstration in Mainz
20190929-PR-Demo Mainz.pdf
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Das muss man gelesen haben!

Anpassung der Wälder an den Klimawandel
Positionspapier des Deutschen Verbandes Forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA)
20190909-Waldanpassung_Klimawandel_Posit[...]
PDF-Dokument [694.4 KB]

Liebe Waldbauern, sehr geehrte Damen und Herren,


der viel zu trockene und heiße Sommer knüpft nahtlos an die katastrophalen Witterungsverhältnisse im Jahr 2018 an und die Schäden im Wald nehmen rasant weiter zu.

Die erste Generation der Fichtenborkenkäfer ist ab Mitte Juli ausgeflogen und überfällt die vollkommen wehrlosen Fichtenbestände. Komplexe Krankheiten an der Buche, Rußrindenerkrankung beim Ahorn, Eschentriebsterben, Diplodiapilz an der Kiefer, Schmetterlingsrauben an der Eiche – wir haben praktisch an allen Baumartenschwere Schäden und müssen uns ernsthaft Sorgen um die Existenz unserer Wälder machen. 
Die Waldbesitzerverbände haben durch intensive Medienarbeit eine flächendeckende Berichterstattung und Sensibilisierung erreicht.

Die Politik in Berlin und in den Landeshauptstädten hat verstanden, dass wir ohne Unterstützung die Wälder nicht erhalten und die zerstörten Flächen wieder aufforsten können. Dafür ist sehr viel Geld notwendig. Viele Waldeigentümer sind durch die Waldschäden in wirtschaftliche Bedrängnis geraten und können das Geld zur weiteren Schadensbewältigung und Wiederaufforstung nicht mehr selbst aufbringen. 
Die CDU Landwirtschaftsminister fordern ein Hilfsprogramm der Bundesregierung mit 800 Millionen Euro, das  von den Ländern ergänzt wird. Konkrete Vorschläge und Programme, wie das Geld zu den Waldbesitzern kommen soll, gibt es bislang nicht. Bund und Länder haben ein Förderprogramm auf den Weg gebracht, um Maßnahmen zur Aufarbeitung der Schäden im Wald zu unterstützen. In Hessen ist dieses Förderprogramm bis heute nicht in Kraft. Das dafür in Aussicht gestellte Geld reicht nicht ansatzweise. Zugleich entsteht ein wenig hilfreiches Stimmengewirr von politischen motivierten Aussagen aus Oppositionsparteien, Umweltverbänden und Einzelmeinungen. Die Grünen haben zum Teil gänzlich andere Vorstellungen, wie man dem Problem der Waldschäden begegnen soll, als wir Forstfachleute. Wenn wir unsere Meinung medienwirksam und lautstark vertreten wollen, geht das nur mit persönlicher Präsenz sehr vieler Waldbauern bei der Agrarministerkonferenz. 
Wir haben deshalb beschlossen, zur Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern am 27. September 2019 ab 9.00 Uhr in Mainz zu demonstrieren.

Bitte mobilisieren Sie in ihrer Forstbetriebsgemeinschaft, in Ihrer Forstbetriebsvereinigung, in Ihrem Gemeinschaftswald Fahrgemeinschaften, Busreisen und möglichst viele Teilnehmer für die Fahrt nach Mainz. 
Wir setzen uns sehr gerne und mit aller Kraft für Ihre Interessen ein. Jetzt brauchen wir IHRE Unterstützung. Kommen Sie nach Mainz, zeigen Sie, dass wir es ernst meinen und dass wir die Verantwortung für unsere Wälder haben. Dazu brauchen wir geeignete Rahmenbedingungen. 
Die Organisation vor Ort werden wir für Sie übernehmen. 
Bitte melden Sie uns bis zum 28. August, ob Sie nach Mainz fahren werden und wenn ja, mit wie vielen Personen wir rechnen können. Bitte geben Sie diesen Aufruf an Kollegen und Freunde weiter. 

 

Mit freundlichen Grüßen 
Christian Raupach Hessischer Waldbesitzerverband e.V.

 

12. August 2019

Demonstration der Waldbauern zur Agrarministerkonferenz am Freitag, 27. September 2019 in Mainz
20190820-Einl-DEMO-Mainz 27.09..pdf
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